Vom 5.8.-12.8.2000 radelten wir entlang der Loire, vorbei an den schönsten
Schlössern Frankreichs, verwöhnt von der sprichwörtlichen
französischen Kochkunst und gelabt von sonnengereiften französischen
Rotweinen. Um das Gepäck und das Quartier kümmerte sich unser
charmanter Reiseleiter. Zur Bewältigung der Tagesetappe dagegen mußten
wir selbst mehr oder weniger kräftig in die Pedalen treten. Das Kartenmaterial
stellte uns das Reisebüro, während wir unsere Fahrräder,
da wir ohnehin mit dem Auto bis Orleans fuhren, selbst mitbrachten. Unsere
Etappen waren:
Orléans - St. Dyé
St. Dyé- Onzainm (mit Schloss Chambord[Bild 3], dem größten
der Loire-Schlösser)
Onzain - Azay le Rideau (Gärten von Chaumont, Wasserschloss
Chenonceaux[Bild 6])
Azay le Rideau - Saumur (Villandry [Bilder 9 u. 19], Märchenschloss
Ussé, Königsabtei Fontevraud)
Saumur - Angers ([Bild 11] Schloss von Samur)
Zurück zu unserem Auto nach Orleans ging es dann in wenigen Stunden
mit dem Kleinbus. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man die
Strecke, für die man sich tagelang Zeit lassen konnte mit dem Fahrrad,
nun im D-Zug-Tempo wieder zurückgefahren wird. Für uns war es
eine sehr schöne Fahrradtour, auch wenn der Weg zu den Schlösser
meist weg von der Loire, also bergan, führte und die Sonne es sehr
gut mit uns meinte. So wie die Restaurants bei der Zubereitung und beim
Servieren des Abendbrotes. Man konnte sich wirklich richtig satt essen
und es waren die leckersten Sachen dabei, aber die Geduld des ausgehungerten
Radfahrers wurde durch die vielen Gänge manchmal doch ganz schön
auf die Probe gestellt. Und Wein, noch dazu von den edlen Sorten, die uns
angeboten wurden, ist auch nicht grad der ideale Durstlöscher für
den ausgepowerten Radfahrer. Aber ab dem zweiten Abend wussten wir Bescheid
und schoben rechtzeitig vor den ersten Gang sozusagen noch einen "nullten"
und konnten uns dann voll und ganz dem Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten
hingeben...